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Manchmal tauchen  –  irgendwo in einem Konzert, bei einem Spaziergang, in einem Vortrag oder anderswo  –   unerwartet und überraschend  Stimmungsbilder in mir auf und „es“  formuliert sich.

Wenn bei einem Orgelkonzert mit Bachwerken,  das Adagio dolce  ein wenig zu dolce klingt, hört sich das bei mir so an:

Ich sehe eine Gasse im Regen.
Einsam spielt der Drehorgelspieler vor sich hin, möchte Licht hervorlocken und doch
bleiben alle seine Töne wie das eintönige einsame Tropfen des Regens von den Pariser Dächern.
Scheinbar endlos, in einer nicht enden wollenden Reihung müder Töne.
Von fern weht ein Hauch von Müdigkeit.
Eine kleine Pfütze spiegelt Himmel  –  darin tausendblumig glühendes Licht.
Wegmarke im Nirgendwo.                                              24.06.2007regennass

 

Das passt gut zu einem völlig verregneten und wieder kalten Apriltag, der uns heute aus dem zu frühen Sommer wieder in die Realität geholt hat.

 

 

 

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