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Eine Ganze Winzigkeit Von „Fast-Nichts“

Decorative Scales of Justice in the Courtroom

 

Kannst Du Dir vorstellen, wie viel ein „Stäubchen auf der Waage“ ist ?

web in dew

 

Oder ein „Tautropfen, der am Morgen zur Erde fällt“?

 

Es ist eine ganze Winzigkeit von „Fast-Nichts“.

Würden wir ein solches „Fast-Nichts“ überhaupt bemerken? Mit bloßem Auge nicht zu erfassen, vom nächsten Windhauch verweht, hinfällig, fragil und nicht wirklich von „Wert“  – jedenfalls nicht so, wie wir es landläufig verstehen.

Mit diesen Bildern charakterisiert ein Schriftsteller des Alten Testamentes im Buch der Weisheit (Kapitel 11, Verse 22 – 26) die Bedeutung der Welt vor dem Schöpfergott. Fast weniger als nichts und deshalb bedeutungslos? Weit gefehlt! Er schließt eine ganz erstaunliche Schlussfolgerung an: „Du hast mit allem Erbarmen, weil du alles vermagst… … Du liebst alles, was ist und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen.“

Der Gott der Schöpfung, der diesem „Fast-Nichts“ all seine Schönheit, Farbigkeit, Unterschiedlichkeit, Zartheit, Stärke, Grausamkeit… und was alles noch dazu gehört  –  überhaupt erst gegeben hat  –  der wendet sich diesem „Fast-Nichts“ voll Erbarmen zu.

Dabei hat das Wort vom „Erbarmen“  nichts mit „Mitleid“   –  wie wir fälschlich meinen könnten  –   zu tun. Zu Recht sind wir dagegen allergisch.  In der hebräischen Sprache hat das Wort „Erbarmen“ seine sprachliche Wurzel in dem Wort „Mutterschoß“. Jedesmal wenn also  in der Bibel von „Erbarmen“ die Rede ist, hört der Hebräer den vollen Bedeutungsumfang von „Mutterschoß“ mit.

ERBARMEN  –  das bedeutet: geborgen sein, genährt wie im Mutterschoß, geschütztes Wachstum mit der nötigen Zeit bis zur Reife. Es ist umfassende Fürsorge für das Werdende. Ein JA ohne wenn und aber.

Damit verändert sich alles!

Es ist genau dieses JA, das wir alle so dringend brauchen. Völlig ohne Bedingungen ist es das JA zu dem, was ist und wie es ist, das JA zu mir so wie ich jetzt bin und sein werde. Darin kann ich „einfach sein“, mich entwickeln und zu mir stehen lernen.

Und es ist genau dieses JA, dass wir in erster Linie uns selbst gegenüber und dann auch Anderen gegenüber so oft nicht sagen können:

JA  –  es ist gut, dass ich da bin…  es ist gut, dass ich so bin, wie ich  bin…. es ist gut, wie ich derzeit lebe, wenn auch noch nicht alles rund ist. Es ist gut, dass mein Weg so und nicht anders verlaufen ist…. und so weiter. Und dasselbe gilt für das  DU.

Oft gewinnt allerdings die Befürchtung oberhand, wenn ich so JA sage und lebe, dann brauche ich gar nichts mehr zu verändern. Es ist wie ein Freibrief, drauf los zu leben und mich nicht mehr um Veränderungen zu kümmern. Und das ist eine Täuschung!

Jeder Mensch, der einmal, nur ein einziges Mal in seinem Leben die tiefe Kraft eines umfassenden JA gespürt hat  –  ich kann dazu auch bedingungslose Liebe sagen  –  der weiß, dass er von nun an danach suchen wird und alle ihm möglichen Kräfte dafür einsetzen wird. Darin liegt die eigentliche Kraft für Verwandlung.

Falls Du meinen vorherigen Artikel „Lebens-Zeichen“ gelesen hast… die Kraft, eine schwierige Situation anzunehmen und darin die positiven Möglichkeiten zu entdecken, wächst nur aus diesem JA.

So schließt der biblische Autor mit den Worten: „Du schonst alles, weil es Dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens.“

Gott  –  ein Freund des Lebens  und ich  –  gerufen auf den Weg mit IHM in Freundschaft mit dem Leben zu leben. Mit allem, was ist und wie es ist.

 

Wenn Du dazu Resonanz spürst, eine Sehnsucht wach wird, ein leiser Klang im Inneren..

in der kommenden Zeit möchte ich diese „Freundschaft mit dem Leben“ in unterschiedlichen Angeboten entfalten:

 

* im Coaching, als Wegbegleitung für alle, die nach Umbrüchen, Abbrüchen, Übergängen, in Krisen oder herausfordernden Situationen ihr Leben neu ausrichten möchten  –  sei es beruflich oder persönlich, als Einzelne/r, in einer Gruppe oder einem Team.Performance II

 

* Künstlerisch mit meinem Format: TONTEXTTANZ- Improvisationen zu Lebensthemen“.  Ich biete dieses Format an

>  als reine Aufführung von ca. 1 Stunde
>  als Aufführung mit anschließendem Gespräch
>  oder als Aufführung mit begleitendem Workshop.

Gerne können Sie mit mir das passende Veranstaltungsformat besprechen. Rufen Sie mich an: 06104/ 6687 03 oder schicken Sie mir eine Mail an: kontakt@gabriele-panning.de

 

* Spirituell mit verschiedenen Angeboten, dem Gott, der „Freund des Lebens“ ist, näher zu kommen, IHN in der Mitte meines Lebens aufzuspüren.

In dem Zusammenhang möchte ich heute schon verweisen auf einen Bibliodramaworkshop im Bildungshaus der Abtei Münsterschwarzach : „Quell des Lebendigen in mir“  –  mit der ägyptischen Magd Hagar den eigenen Lebensthemen auf die Spur kommen; Donnerstag, 20. 03. 2014 – Sonntag, 23. 03. 2014; Anmeldung über die Abtei Münsterschwarzach.

Für alle Angebote nimm gerne heute schon Kontakt mit mir auf:

FON: 06104/668703  oder MOBIL: 0172/6741082 oder per MAIL: kontakt@gabriele-panning.de

 

 

Bildnachweise:

Bild Waage : © Corgarashu – Fotolia.com

Bild Tautropfen: © yanikap – Fotolia.com

Bild Bewegungsrhythmen: Olympia Sprenger

 

 

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Liebe Frau Panning,

    dieser Artikel kommt genau zum richtigen Moment: draußen alles grau, und ich von einer heftigen Erkältung komplett lahmgelegt und ohne Stimme. Da können schon ziemliche Zweifel an allem hoch kommen.

    Danke für die Erinnerung an dieses bedingungslose JA, zu allem was ist.
    Das gibt Kraft und Hoffnung.

    Ihre
    Astrid Meyer

    1. Liebe Astrid,
      nach mal wieder längerer Pause wieder zu meinem Blog zurück gekehrt und habe Deine liebe Resonanz gefunden.
      Hach – das macht mich immer ganz glücklich, wenn ich so ohne es zu wissen oder zu beabsichtigen für Andere ein kleines Hoffnungslicht aufstecken kann!! Das freut mich wirklich sehr.
      Und jetzt geht es Dir ja hoffentlich langsam immer ein kleines wenig besser – gesundheitlich. Anders ist es sicher mit familiären Herausforderung. Dazu viel Kraft, Unerschrockenheit und auch Gelassenheit. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. Das Wichtigste, was wir dann geben können ist sicherlich auch da unser Einverstanden-sein und das Dabei-bleiben.
      Lieben Gruß
      Gabriele

    1. Liebe Angelika Heinrich,
      vielen Dank für Ihre wunderbare REsonanz.
      Der kleine Haken mit dem „Einverstanden sein“ ist, dass ich es erfahren muss, dass es mir zum Guten wird, wenn ich Ja sage.
      Ohne Erfahrung bleibt es ein großes Risiko.
      Das schreckt viele ab.

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