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Heute ist die längste Nacht.

Und nicht nur die Nacht ist lang. Auch die Tage sind mutiert zu verlängerten Nächten.
Gefühlt wird es höchstens noch am Vormittag hell.

Mir sind in diesen Tagen immer wieder Menschen begegnet, deren Leben sich entweder langsam oder von einem Tag auf den Anderen verdunkelt hat: Diagnose Krebs; Erfahrung von Chemotherapie; Folgeerscheinungen von Operationen; zunehmende körperliche Beschwerden im Alter; aufgebrauchte Kräfte durch die langwierige Erkrankung eines Familienmitgliedes; Psychische Belastungen… und anderes mehr.

Und nichts davon kann wieder völlig gut werden. Irgendetwas bleibt zurück. Es gilt damit zu leben.

LebensNächte.

Und doch wissen wir, dass wenn der Tiefpunkt der Nächte durchschritten ist, das langsame Wachsen des Lichtes schon beginnt.

Es beginnt das Ahnen von einer Dämmerung. Wir feiern die Geburt eines Kindes.

Das Geheimnis des Lebens weiß um die Zyklen des wiederkehrenden Lichtes.

Gegen allen äußeren Anschein auf den kleinsten Lichtfunken schauen und vertrauen: wir wachsen hinein in ein größeres Licht!

 

 

Bildnachweis: eigen

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