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Pfingst-Novene
1. Die Sprache der Liebe lernen – Zusammen Bleiben
2. Die Sprache der Liebe lernen – Heilsames Erinnern
3. Die Sprache der Liebe lernen – inne halten, still werden
4. Die Sprache der Liebe lernen – Vergebung spüren und leben
5. Die Sprache der Liebe lernen – Hier bist Du.
6. Die Sprache der Liebe lernen – Sich Erden
7. Die Sprache der Liebe lernen – für EUCH – für dich – für alle
8. Die Sprache der Liebe lernen – für euch – für DICH – für alle
9. Die Sprache der Liebe lernen – für euch – für dich – für ALLE

Tag sieben des Übungsweges auf das Fest der Liebe zu  –   Pfingsten

Hier kannst Du den Text als Audio anhören:

 

St. Christophorus, Rüsselsheim, 1986
Meine erste Stelle als Pastoralreferentin war 1986 in der Pfarrei St. Christophorus in Rüsselsheim. Schon im Studium Ende der 70iger Jahre hatte ich von dieser Gemeinde gehört, weil dort ganz neue Wege für die Vorbereitung auf den Empfang der ersten Kommunion für Kinder beschritten wurden. Anstatt die Kinder im Frontalunterricht vorzubereiten, geschah dies in Gruppen und mit – heute würden wir sagen  –  Erlebnis orientiertem Ansatz. Es ging darum, dass die Kinder soweit möglich selber eine Erfahrung mit diesem Jesus machen könnten. Für die Vorbereitung dieser Arbeit entstand ein Kursmodell mit dem Titel „für euch für dich für alle“, mit dem ich viele Jahre gearbeitet habe.

Für EUCH 
In Fülle gegenwärtig ist die Hingabe Jesu an die, die ihn lieben auf besondere Weise in der Gemeinschaft.  Dass wir Kinder auf die sog. erste Kommunion vorbereiten, hat viel damit zu tun, dass wir ihnen die Erfahrung der Gemeinschaft von Glaubenden ermöglichen wollen.  Gehen wir noch einmal in
das Obergemach .. von dem schon so oft die Rede gewesen ist.
Woher hat dieser Raum seine besondere Bedeutung?
Dieser Raum im Obergeschoß des Hauses einer wohlhabenden Familie in der Altstadt von Jerusalem ist Ort des letzten Festmahles, das Jesus mit seinen nahen Freunden, zu denen sicher auch Frauen zählten, gefeiert hat.
Im Hintergrund steht die Erinnerung des Volkes Israel: da ist ein Gott, der dieses Sklavenvolk aus den Fängen der Herren, der Ägypter befreit wider alle Gründe, die dagegen sprechen. Mitten in dieser festlichen Feier, in der auch reichlich Wein getrunken wurde, spricht Jesus davon, Jetzt ist Zeit für einen neuen Bund zwischen Gott und den Menschen, ein Bund der in seinem  Fleisch und Blut unter den Zeichen von Brot und Wein besiegelt wird: so bin ich für Euch da. Immer.

Ob sie es wirklich verstanden haben… ob es sie ergriffen hat…  ob ihre Herzen schon ganz geöffnet waren für soviel liebende Gegenwart??
Jesus nimmt sich nicht zurück. Er mutet sich zu mit allen Gefahren des Nicht-verstanden-werdens. Und er gibt sich damit mitten hinein in ihre Gemeinschaft:  „nur Brot und Wein in der Nähe der Gemeinschaft – das BIN ICH FÜR EUCH. IMMER.“  

Siebter Schritt auf unserem Übungsweg
In welchen Gemeinschaften bewegst Du Dich?
Wie erlebst Du sie?
Wie sehr kannst Du Dich dort zeigen so, wie Du bist?
Konzentriere Dich auf eine von den vielen Gemeinschaften. Erinnere Dich an intensive Erfahrungen dort.
Befrage Euer Erleben daraufhin: gibt es eine Erfahrung, wo wir gemerkt haben, da ist „mehr“  –  mehr als die Summe der einzelnen Menschen dieser Gemeinschaft?
Kannst Du es fühlen –  diese besondere Kraft der Liebe??
Schreib es Dir auf.
Fühle: den gemeinschaftlichen Raum und Eure Liebe. 

ATME
FÜHLE
VERTRAUE

 

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