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Digital StillCameraJETZT ist Deadline für Weihnachten.

Wer sein Schaufenster, seine Verkaufsräume jetzt noch nicht jahreszeitlich und damit verkaufsträchtig verziert hat, hat einfach nur noch gelitten.
„Es weihnachtet sehr“!!
Weihnachtslieder beschallen unsere Gehörgänge in jedem Geschäft und auf jedem Weihnachtsmarkt. Weihnachtsduft, Weihnachtstraum, Weihnachts-alb-traum?
Es flumpert, flirrt und leuchtet. Echte Sterne sind ein Scheißdreck dagegen…. Es glitzert und glittert.  Kugel*t, Stern*t, Engel*t und Rentier*t….  wenn das Christkind das gewusst hätte  –  ich glaube, dann wäre der Stall von Betlehem immer noch nicht weit genug weg gewesen, um all dem zu entgehen.

Tja früher…  gab es da nicht noch irgendetwas zwischen Halloween und Weihnachten…  so etwas wie  –  ein stille Zeit?
Eine Zeit der Vorbereitung, der Erwartung…??
Ach ja richtig: es hieß ADVENT.
Und wenn ich mich richtig erinnere:  Advent heißt „Ankunft“  –  das heißt: es wird etwas erwartet.
Was haben die denn früher erwartet, dass sie sich länger darauf vorbereiten mussten?
Oder sind die auch schon einkaufen gegangen? Klar, dafür braucht’s Zeit.
Nein? Nicht?   –  Ja, was dann?

Falls Sie, die es gerade lesen, mich noch nicht so gut kennen sollten  –   ich habe sehr wohl einen Bezug zum Advent! Und ich liebe auch diese diversen Düfte, kleinen und größeren Verführungen… ich liebe Lebkuchen und Glitzerlichter und all den unnützen Tand.
Doch ebenso traurig finde ich es, dass all dies weitaus wichtiger geworden ist, als der eigentliche Sinn dieser Zeit.

Ich selber habe seit vielen Jahren eine gute Gewohnheit. Bereits zwei, drei Wochen vor Beginn des Adventes beschäftige ich mich mit den Inhalten der Adventszeit  –  nach dem Motto: „Es beginnt, bevor es beginnt.“  Womit genau beschäftige ich mich da?

Zum einen frage ich mich, was mich jetzt in dieser Zeit vor Weihnachten bewegt: Fragen, Erlebnisse, Zeitgeschehen.
Das bringe ich dann in Verbindung mit den biblischen Texten, die an den Sonntagen in den katholischen Gottesdiensten vorgelesen werden.      (Es gibt für jeden Sonntag 3 Texte: aus dem Alten Testament, aus der sog. Briefliteratur – das ist in der Regel Paulus – und einen Text aus einem der vier Evangelien)
Und dann baue ich die Brücke zwischen dem, was mich bewegt und dem was mir aus den biblischen Texten entgegenkommt.

Wenn Sie ein wenig meine Blogartikel verfolgen, wissen Sie, dass ich seit dem 24. Oktober an einem Webinar-Projekt meiner Coach Monika Birkner teilnehme. DAS ist es, was mich gerade am meisten beschäftigt. Die Energie aus dem zukünftigen Selbst in Verbindung mit meiner beruflichen Vision, was eine ungeahnte Fülle an Energie und Handlungsoptionen frei setzt.

Dann lese ich im Text aus dem Propheten Jesaia im Alten Testament „Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn“  –  ein Ruf zum Aufbruch dorthin, woher die „Weisung des Herrn“ kommt.
In der Sprache des Alten Testamentes ist mit der „Weisung des Herrn“ die Thora, SEIN Bund mit den Menschen gemeint. Das Volk Israel kommt aus dem Nomadenleben in der Wüste. Nach Gottes Willen soll es auch als das sesshafte Volk im Land Kanaan nach den „Spielregeln“ dieses Gottes leben, der es aus der Sklaverei in die Freiheit geführt hat.
Und dann wird daraus Frieden wachsen. Dieser Friede wird alle Völker umfassen.

Üblicherweise kann man dazu hören: typisch für diese Religion… die Vertröstung auf eine irgendwann mal kommende tolle Zukunft…. Und dann guck Dir doch unsere Welt an… Syrien, Ägypten, Afghanistan, Irak usw. Vergiss es.

Doch in mir entsteht eine andere Verbindung:

ich kann mir ein sehr klares Bild davon erstellen, wie mein zukünftiges Selbst sein und handeln wird. Das ist nicht starr und wird sich auch immer wieder verändern, weil ich mich verändere.
Und ich habe in den vergangenen 40 Tagen erfahren , wie kraftvoll sich das in vielen alltäglichen Belangen auswirkt!
Könnte nicht die Vision von Frieden und Wohlergehen, die der Prophet im Namen Gottes ansagt  –  wohlgemerkt eines Gottes, dessen Handeln die Menschen schon erlebt haben!  –  so etwas wie ein zukünftiges Selbst sein  –  nicht gedacht für eine schöne Zukunftsillusion, sondern als Kraft für das Handeln im Hier und Jetzt??!

Wie wäre es, wenn ich die reichen Zukunftsbilder der Bibel einmal in diesem Licht lese.
Falls es Gott gibt und falls ER es mit mir ernst meint… dann sind auch seine Verheißungen ernst gemeint.

Dann ist das, was angesagt wird, REALITÄT!

Dann kann ich aus dieser Kraft HEUTE Leben gestalten  –  kann lieben, weil ER liebt, kann vergeben, weil ER vergibt und vergeben wird, kann Frieden stiften, weil ER Frieden schenken will  – immer!!
Unglaublich welche Power dann mein Leben erfüllt, die ich nicht selber konstruieren muss, sondern die mir aus dem, was in der Schöpfung schon da ist, entgegen kommt!!
Und bedenken Sie bei allen Zweifeln… vielleicht ist es wahr!

Und so, wie ich experimentiert habe mit der Vorstellung meines zukünftigen Selbst, kann ich ja auch mit diesem zukünftigen Selbst experimentieren.
Im Tun wird es sich erweisen.

Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne einen kraftvollen, einen von großer Schubkraft erfüllten Advent….  erwarten Sie die Wunder, die für Sie bereit liegen!

 

Bildnachweis: eigen

 

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